Der ungarische Entwickler NeocoreGames, verantwortlich für Spiele wie die King Arthur: The Role-playing Wargame Serie oder Van Helsing gab uns im Vorfeld der gamescom 2016 die Möglichkeit, in einer Frage Antwort/Runde neue Informationen über ihr Werk Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr zu erhalten.

Das Interview wurde in Englisch geführt, aber wir haben dieses natürlich zusätzlich noch ins Deutsche übersetzt.

Folgende Antwort haben wir auf unsere Fragen erhalten:

  1. How long was the development time?
    -The game’s still in development. The idea for a game set in the VH40k universe came up during the summer of 2013, right after releasing The Incredible Adventures of Van Helsing. It kicked into full development after the release of Van Helsing III.
  2. Was it a big effort to graphically design everything so detailed?
    -We have an extremely talented group of visual artists and we always aimed for the highest level of quality and detail in all our games. Wh40: Inquisitor – Martyr is not an exception. We wanted to make it even more detailed to capture the violent, grim and gothic atmosphere of the Wh40k universe properly, so it’s not an effort at all.
  3. How many people were involved in the development of approximately?
    -With projects like this that have been developing for years, it’s hard to give exact numbers. Roughly 40-50.
  4. Are there different skill levels?
    -The skill system will work like this: The active skills are connected to the weapons and there’s also a massive passive skill tree. It’s up to the players how they mix their characters‘ active and passive skills, but it’s safe to say that each build will result in a completely different gameplay experience. It’s also a system that is still being worked on, we’ll be able to share more details on it later.
  5. Will there be boss battles? If so, these different mechanisms will have?
    Our intention with Inquisitor – Martyr was to create an ARPG that combines the traditional features with new and unique solutions. We naturally included boss fights (a boss fight is integral to any ARPGs), but we also added new gameplay mechanics to make them even more interesting. Large creatures have different body parts that can be targeted separately with aimed attacks. By destroying a specific body part you also destroy a specific ability, like blowing of a weapon arm will make your character safe from the ranged attacks or getting rid of a bulging poison sack will destroy the creature’s poison cloud ability, and so on. Each boss will be unique with different abilities and different body parts.
  6. Will there be a single player / multiplayer mode? Group size on multiplayer?
    -Inquisitor – Martyr will be an open world sandbox ARPG, which is a different approach compared to what we had with the Van Helsing trilogy. As an Inquisitor, you have your own ship and you are free to roam our own sandboxed Sector in the WH40K universe. On the Star Map you’ll see all the available subsectors with all the star systems, which contain all the available POIs: each PoI can have a mission attached to it. When you go on a mission, you enter a traditional ARPG map with special objectives and enemies, and you can play those in co-op up to four players. There will also be an entirely single player campaign, which is also accessible from the Star Map as a very, very special set of missions, a self-contained story told through cutscenes and dialogues. You can always switch back and forth between the single player campaign and the open world missions.
  7. Is there a story? How long is this (in hrs.)?
    -The sandbox sector is a persistent world with lots of individual storylines. The single player story has the most important plotline, though. It is a retelling of a classic haunted ship-scenario, set on an ancient spaceship-monastery. About the length of the game… well, for the various reasons explained above, it’s a difficult question to answer. We estimate that with the single player campaign, the random-generated maps, the investigations, the persistent, growing world and the constant new material we are going to offer, you can play WH40K: Inquisitor – Martyr for a very long time.

Wie bereits versprochen folgt nun auch die Übersetzung der Antworten.

  1. Wie lange war die Entwicklungszeit?
    -Das Spiel ist noch in der Entwicklung. Die Idee, ein Spiel zu entwickeln, welches im WH40K Universum angesiedelt ist, kam uns im Sommer 2013. Also direkt nach dem Release von The Incredible Adventures of Van Helsing. Dies wurde dann unser Hauptentwicklungsprojekt nacht der Veröffentlichung von Van Helsing III.
  2. War es ein großer Aufwand, grafisch alles so detaillreich zu designen?
    -Wir haben eine äußerst talentierte Gruppe von Künstlern und wir versuchen immer für die höchste Qualität und Detaillreichtum in all unseren Spielen zu sorgen. Warhammer 40K: Inquisitor-Martyr bildet hier keine Ausnahme. Wir wollten es noch detaillierter designen und die gewalttätige, grimmige und gotische Atmosphäre des WH40K Universums widerspiegeln. Es ist also gar kein so großer Aufwand gewesen.
  3. Wieviel Personen waren an der Entwicklung in etwa beteiligt?
    -Bei Projekten wie diesem, welches sich schon seit Jahren in der Entwicklung befindet, ist es schwer, genaue Zahlen zu nennen. Es müssten aber ungefähr 40-50 Personen sein.
  4. Gibt es verschiedene Skill-Systeme?
    -Das Skillsystem wird wie folgt funktionieren: Die aktiven Fähigkeiten sind mit den Waffen verbunden und es gibt einen umfangreichen passiven Skillbaum. Es liegt an den Spielern, wie diese bei ihren Charakteren die aktiven und passiven Fähigkeiten mischen. Aber eines ist sicher zu sagen, dass jede Skillung zu einem völlig anderen Spielerlebnis führen wird. Es ist aber nach wie vor ein System, an dem wir aktuell noch arbeiten. Zu einem späteren Zeitpunkt sollten wir in der Lage sein, weitere Details dazu bekannt zu geben.
  5. Wird es Bosskämpfe geben? Wenn ja, werden diese unterschiedliche Mechaniken besitzen?
    -Unsere Absicht mit Inquisitor-Martyr war, ein Action-Rollenspiel (ARPG= Action Role Playing Game) zu erschaffen, dass die traditionellen Elemente mit neuen und einzigartigen Lösungen kombiniert. Natürlich implementieren wir Bosskämpfe (ein Bosskampf ist ein integraler Bestandteil von ARPGs), aber wir fügen auch neue Gameplay-Mechaniken ein, um diese noch interessanter zu machen. Große Kreaturen haben unterschiedliche Körperteile, denen mit gezielten Angriffen Schaden zugefügt werden können. Bestimmte Körperteile können auch mit speziellen Fähigkeiten komplett zerstört werden. Zerstört man beispielsweise einen Waffenarm der Kreatur, ist der Charakter vor Distanzangriffen geschützt oder zerstört der Spieler einen Giftsack des Gegners, kann dieser das Gift nicht mehr einsetzen. Jeder Boss wird unterschiedliche Fähigkeiten und verschiedene, zerstörbare Körperteile haben, die eindeutig zu erkennen sind.
  6. Wird es einen Singleplayer-/Multiplayermodus geben? Gruppengröße beim Multiplayermodus?
    Inquisitor-Martyr wird ein Sandbox ARPG mit einer offenen Welt sein, was eine andere Art von Spiel darstellt, die wir bisher mit der Van Helsing Trilogie hatten. Als Inquisitor hat man ein eigenes Schiff und man kann im Sandbox-Sektor das WH40K Universum durchstreifen. Auf der Sternenkarte sind alle verfügbaren Subsektoren mit allen Sternensystemen zu sehen, die auch alle verfügbaren POls (point of interest = Sehenswürdigkeit) enthält: Jede POl kann eine Mission beinhalten. Wenn man auf eine Mission geht, gibt es eine traditionelle ARPG Karte mit den speziellen Zielen und Feinden und man kann diese auch mit bis zu vier Spielern im Koop-Modus spielen. Es wird auch eine ganze Einzelspieler-Kampagne geben, die ebenfalls von der Sternenkarte aus zugänglich ist und einen sehr spezielle Art von Missionen mit sich bringt, die eine Geschichte durch Cutscenes und Dialogen erzählt. Man kann aber jederzeit zwischen der Einzelspieler-Kampagne und den Missionen der „offenen Welt“ hin und her wechseln.
  7. Gibt es eine Story? Wie lang ist diese (in Std.)?
    -Der Sandbox-Sektor ist eine persistente Welt mit vielen einzelnen Handlungssträngen. Die Einzelspieler-Story hat den wichtigsten Handlungsstrang. Es ist eine Nacherzählung in der Art eines klassischen Geisterschiffszenarios, welches in einem alten Raumschiff-Kloster spielt. Über die Länge des Spiels…na ja, für die verschiedenen Gründe, die in den anderen Fragen schon erläutert wurden, ist das eine schwer zu beantwortende Frage. Wir schätzen, dass man mit der Einzelspieler-Kampagne, die zufällig generierten Karten, die Untersuchungen, die persistente und wachsende Welt und die immer wieder neu dazukommenden Dingen das Spiel WH40 Inquisitor-Martyr für eine sehr lange Zeit spielen kann.

Nun die Fragen wurden umfangreich beantwortet und wir bedanken uns natürlich sehr bei NeocoreGames für die Beantwortung unserer Fragen.

Weitere Informationen zum Spiel findet man auf der offiziellen Webseite, bei Twitter, auf Facebook und bei Youtube.

Quelle: NeocoreGames, (Übersetzung: Nadine Vogel-Seitz)