Vielen sagt der Name Atari noch etwas. Vor wenigen Wochen wurde deren Spiel „Minimum“ veröffentlicht und uns wurde angeboten, es ausgiebig zu testen. Was Minimum für eine Art Spiel ist und ob es sich lohnt, es zu spielen, kann in unserem Review nachgelesen werden.


Story und Allgemeines


Eine „Story“ hat das Spiel nicht. Minimum wurde als ein MMO-Shooter Spiel entwickelt, welches sich nur um die PvP-Schlachten dreht. Eure Spielbaren Charakter, auch Loadouts genannt, equippen sich bei jeder Runde durch erspielte Blocks und Kristalle neu und versuchen möglichst, soviele Feinde wie möglich zu eliminieren.

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Gameplay


Bevor ihr Minimum das erste mal selbst spielen wollt, solltet ihr zunächst im Menü euren Loadout ausrüsten. Es gibt mehrere verschiedene Arten von Waffen, welche am Anfang bereits freigeschaltet sind:

  • Bullet Hell
  • Speedy Shotgun
  • Cryo Sniper
  • Inferno Katana

Zwei dieser Waffen kann jeder Loadout mit sich tragen. Hinzu kommt noch die Spezialfähigkeit. Anfangs stehen dort eine Granate oder eine Minigun zur Verfügung.

Weitere Waffen und Spezialfähigkeiten können durch im Spiel eingesammelte und erhaltene Gegenstände oder erledigte Erfolge „eingekauft“ werden. Lediglich „Skins“, welche eure Waffen besser aussehen lassen, müssen für Echtgeld gekauft werden.

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Ist euer Loadout ausgestattet, muss zwischen 3 verschiedenen Modi’s gewählt werden, welche wir euch hier und jetzt näher vorstellen möchten:

1.Deathmatch-Modus

Hier treten, wie in vielen anderen Shootern, 2 Teams gegeneinander an. Pro Team sind 5 Spieler auf der Karte anwesend. Am oberen Ende des Bildschirms sind 2 Zähler sichtbar. Beide Teams starten mit 0/50. Das bedeutet, dass ein Team insgesamt 50 Kills erreichen muss, um das Deathmatch zu gewinnen.

2.Titan-Modus

Wie es der Name schon sagt, dreht sich im Titanmode alles um die Titanen. Wie schon im Deathmatch treten wieder 2 Teams gegeneinander an. In diesem Falle geht es jedoch darum, den eigenen Titanen zu beschützen und den gegnerischen zu vernichten. Euer Gruppen-Titan muss diverse Mauern einreißen und ein gegnerisches „Artefakt“ zerstören. Sollte kein gegnerischer Spieler in der Nähe sein, der euch die Hölle heiß machen will, ist es eure Aufgabe, den gegnerischen Titan zu zerstören.

3.Horde-Modus

Der Horde-Modus ist der einzige, welcher sich nicht ums PvP dreht. Gemeinsam mit 4 Spielern tretet ihr gegen Monsterwellen bestehend aus Dinos, Ninjas, Astronauten und Samurais an. Die Aufgabe ist relativ einfach: Überlebt solange ihr könnt. Stirbt ein Spieler, scheidet er in der Runde aus.

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In allen drei Modis ist es extrem wichtig, eure Ausrüstung zu kaufen und zu verbessern. Zunächst startet euer Loadout ohne jegliche Equip-Teile. Durch das Zerstören von Gegner sammelt euer Charakter die ersten Blöcke ein. Zeigt euer Zähler unten links auf dem Bildschirm an, dass ihr mehr als 10 Blöcke besitzt, kann das erste Equipteil über die Taste M gekauft werden. Die Gegenstände unterscheiden sich in Hose, Brustteil und Helm. Von jedem Einzelteil gibt es am Start zwei Möglichkeiten. Die Kriegerteile bringen euch mehr Leben/Rüstung, jedoch wird euer Loadout dadurch langsamer und kann besser verfolgt werden. Die Berserker Rüstung bringt genau das Gegenteil: Der Loadout hält weniger aus, ist dafür jedoch schneller. Habt ihr alle 3 Standartrüstungs-Teile beisammen, können die einzelnen Teile mithilfe von weiteren erspielten Blocks und Kristallen bis auf Stufe 4 verbessert werden.

Eure Waffen leveln in den einzelnen Spielen lediglich durch Kills auf und es werden keine weiteren Gegenstände dafür benötigt.
Durch „Missionen“ und tägliche Quests können weitere Steine erspielt werden, durch welche neue Arten von Waffen gekauft werden können.

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Grafik


Grafisch solltet ihr nichts allzu tolles erwarten. Am einfachsten ist es, sich die Minecraft-Grafik vorzustellen und damit ein Shooter zu verbinden.

Alles wirkt eckig und kantig, selbst eure Figur ist aus Vierecken zusammengebaut. Aber selbst für diese doch recht ungewöhnliche Grafik sind einige Details und viele verschiedene Karten eingebaut, die genug Abwechslung bieten können.

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Sound


Die Hintergrundmelodie ist vom Prinzip her in Ordnung, jedoch kann euch diese nach einer Weile „auf die Nerven“ gehen. Daher ist es praktisch, dass der Sound in den Einstellungen ausgeschaltet werden kann.

Soundeffekte, wie das Hallen der Schritte oder die Schüsse von euch und euren Gegner sind jedoch klar und deutlich zu hören.
Zur besseren Absprache mit euren Teammitgliedern ist ein Voice-Tool integriert, welches jedoch nicht genutzt werden muss und auch über Push-to-Talk verfügt.

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Extras


Da Minimum noch im Aufbau ist, sind bisher nur ein wirkliches „Extra“ zu finden!
Bisher sind in Steam für Minimum 7 Erfolge erspielbar. Manche sind leicht zu erhalten, andere weniger.
Das kommt vorallem auf euer Talent in „Shooter“-Spielen und die investierte Zeit an.

Im Laufe der Zeit werden aber höchstwahrscheinlich weitere Extras integriert!

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Video


Unsere Gesamtbewertung
Allgemein/Story
59 %
Gameplay
64 %
Grafik
62 %
Sound
60 %
Extras
61 %
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Bevor ich das neue Online-Gamingmagazin Alpha-Omegagaming mit aufgebaut habe / am Aufbauen bin, war ich ca. 2 Jahre bei Game2gether als Redakteur dabei. Toni und ich haben uns nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Meine Interessen liegen hauptsächlich im MMO und RPG Bereich.