Nach der gamescom ist vor der Frankfurter Buchmesse: Bereits die diesjährige gamescom wurde auf Einladung der Frankfurter Buchmesse und Frankfurt Story Drive von einer Delegation der Buchbranche besucht. Im Gegenzug wird nun eine Delegation der Spieleindustrie am 9. und 10. Oktober die Frankfurter Buchmesse besuchen. Neben Mitgliedsunternehmen und Vertretern des BIU – Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V., und der Koelnmesse werden auch Unternehmen, die nicht dem BIU angehören, an der Delegation teilnehmen können. „Der Austausch zwischen Buch- und Spieleindustrie auf der gamescom war für alle Beteiligten hochspannend. Geschichten werden heute zunehmend über Mediengrenzen hinweg erzählt. Daher setzen wir den Austausch auch jetzt auf der Frankfurter Buchmesse fort“, erklärt Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. Die Delegationsreise bietet Akteuren der Computer- und Videospielindustrie die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu internationalen Entscheidern der Branche zu knüpfen und sich über mögliche gemeinsame Projekte, potentielle Kunden und neue Absatzmärkte auszutauschen.

Das vorläufige Programm für die Delegation der Spieleindustrie auf der Frankfurter Buchmesse umfasst eine geführte Tour über die Messe, ein einstündiges Speed-Dating (8. Oktober, 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr) im Rahmen des Business-Clubs der Buchmesse sowie ein anschließendes Networking im Gästeclub. Themen wie Rechte- und Lizenzgeschäft (Vergabe von Rechten und Lizenzen), Einkauf von Dienstleistungen, zum Beispiel Community Management, Social Media Marketing und die gemeinsame Umsetzung von Konzepten und Projekten (zum Beispiel die Umsetzung von Buchtiteln in interaktive Spiele) stehen hierbei auf der Agenda. Den feierlichen Abschluss des ersten Abends bildet das Berlinale Dinner. Der 10. Oktober steht dann von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr ganz im Zeichen von Story Drive, dem internationalen Trend- und Zukunftsforum für die Medien- und Entertainmentindustrie. Seit 2010 treffen sich Vertreter aus der Verlags-, Film-, TV- und Computer- und Videospielbranche auf dem globalen Marktplatz für Geschichten und IPs aus allen Mediensparten. Auch auf dem diesjährigen Branchentreffpunkt im Rahmen der Frankfurter Buchmesse werden erneut innovative Erzählkonzepte und Parameter für das Mediengeschäft erwartet.

Das Treffen von Buch- und Spielindustrie auf der gamescom fand vor allem auf dem „gamescom Licence Day“ statt, der erstmals veranstaltet wurde. Das neu initiierte Format hatte die crossmediale Verwertung von Titeln und IPs (Intellectual Properties) sowie die Lizenzierungen von Charakteren zum Thema. Auf Einladung der Buchmesse und Frankfurt Story Drive konnten zehn Vertreter von internationalen Verlagen und Agenturen den ‚gamescom License Day‘ besuchen. Die Teilnehmerplätze waren bereits weit im Voraus ausgebucht.

Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Frankfurter Buchmesse, Frankfurt Story Drive und der gamescom soll 2015 fortgeführt und ausgebaut werden.

Informationen zum BIU:

Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Der Verband repräsentiert mit seinen 19 Mitgliedern über 85 Prozent des Marktes für Computer- und Videospiele in Deutschland und ist beispielsweise Träger der gamescom. Als kompetenter Ansprechpartner für Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen beantwortet der BIU alle Fragen rund um das Thema Computer- und Videospiele.

Informationen zur Koelnmesse:

Die Koelnmesse führt seit 90 Jahren Menschen und Märkte zusammen. 1924 startete die Erfolgsgeschichte der Kölner Messen mit der Eröffnung der ersten Veranstaltung auf dem Köln-Deutzer Gelände. Im Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit stieg die „Rheinische Messe“ zum Welthandelsplatz auf. Heute verfügt die Koelnmesse über das fünftgrößte Messegelände der Welt und organisiert rund 75 Messen in Köln und weltweit. Seit 2009 ist sie Veranstalter der gamescom. Im Jubiläumsjahr 2014 trägt die Koelnmesse ihre Geschichte mit zahlreichen Aktionen, mit Publikationen und Ausstellungen in die Öffentlichkeit.

Quelle: PM