SPANNENDES HINTERGRUNDWISSEN ZU DIE GELIEBTEN SCHWESTERN

Regie: Dominik Graf

Drehbuch: Dominik Graf

Darsteller: Hannah Herzsprung, Florian Stetter, Henriette Confurius, u.v.m.

Kinostart 31. Juli 2014

„Du fehlst mir unendlich Liebste, du fehlst mir jeden einzelnen Tag!“ Diese Briefzeile, die sich an Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) richtet, entstammt nicht etwa der Feder Friedrich Schillers, sondern der ihrer Schwester Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius). Die Geschwister eint so vieles, dass es scheint, niemand und nichts könnte sie entzweien. Als der skandalumwobene Dichter Friedrich Schiller in ihrer beider Leben tritt, entspinnt sich eine leidenschaftliche und zeitlose Beziehung zwischen den Dreien. Am 31. Juli 2014 startet DIE GELIEBTEN SCHWESTERN von Regie-Ikone Dominik Graf im Kino. Wir wagen jetzt schon einen Blick in Grafs Verfilmung der Schiller’schen Ménage-à-trois und zeigen auf, worauf sich der Kinofan freuen darf.

 

Dominik Graf – Der Ausnahme-Regisseur

Die Produzentin Uschi Reich schätzt an Dominik Graf neben seiner Erfahrung und Kreativität vor allem, dass er sich seine Begeisterungsfähigkeit erhalten hat. Graf selbst sagt: „Von heute aus gesehen, hab ich versucht, zu filmen, so wie man schreibt – als wäre das Filmmaterial das Papier.“ Wer für seinen Abschlussfilm direkt mit dem Bayrischen Filmpreis für die beste Nachwuchsregie ausgezeichnet wird, sich zehnmaliger Grimme-Preisträger nennen darf und unzählige andere Auszeichnungen gesammelt hat, ist selbst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Umso beachtlicher, dass er nicht müde wird, sich mit vollem Elan in stets neue Projekte zu werfen. Nachdem der Filmemacher zuletzt mit seinen Arbeiten für das Deutsche Fernsehen, unter anderem mit der vielbeachteten Kriminal-Serie „Im Angesicht des Verbrechens“, Aufsehen erregte, war nun also die Zeit und der richtige Stoff gekommen, um ein neues Kinoprojekt anzugehen, das uns in eine stürmische Zeit entführt.

Eine einzigartige Liebesgeschichte

Im Sommer 1788 folgt Schiller dem Ruf Caroline von Lengefelds Ruf nach Rudolstadt. Hier sollte sich der Dichter um ihre jüngere Schwester Charlotte kümmern. Was sich in dieser Zeit zwischen den Dreien abspielte, kann nur gemutmaßt werden. Im Film ersinnt der Regisseur um die Akteure eine vielseitig vermutete Ménage-à-trois ohne Eifersucht, ohne Zögern und Zaudern, in voller gegenseitiger Wertschätzung. Mit dem bedingungslosen Streben, aus dem vorgegebenen Leben auszubrechen, standen die tragisch-glücklichen Figuren nicht alleine da. Die Sehnsucht vieler nach einem anderen Leben war es auch, die die revoltierenden Massen im benachbarten Frankreich zur Französischen Revolution bewegte.

 

Authentische Schauplätze

Um die Glaubhaftigkeit des Dramas zu gewährleisten, fanden die Dreharbeiten zum Film an verschiedenen historischen Orten in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfahlen, Münster und Tirol statt. Im thüringischen Rudolstadt, wo sich ein Großteil der Handlung zuträgt, wurde 33 Tage gedreht. Natürlich hat sich seit der Zeit um 1800 viel verändert. Deshalb setzte man, wie im Film üblich, aus vielen kleinen Drehorten geschichtlich-reale Motive zusammen, die im filmischen Ganzen einen authentischen Eindruck von den damaligen Orte geben.

Insofern kann man DIE GELIEBTEN SCHWESTERN, so ab dem 31. Juli im Kino zu sehen, all jenen ans Herz legen, die gerne in eine Zeit blicken, die sie selbst nie erleben konnten und gleichermaßen all denen empfehlen, die für die Liebe schwärmen. „Den Film zu drehen war eine Freude“ für den Regisseur – den Film zu sehen wird wohl keine Geringere sein – ganz gleich, ob zweit, zu dritt, oder allein.

Infos zum Film

KURZINHALT:

Einen heißen Sommer lang ringen zwei Schwestern um einen Mann, den beide lieben: Die schöne Caroline von Beulwitz (HANNAH HERZSPRUNG) ist unglücklich verheiratet, sehnt sich nach Liebe und Leben. Charlotte von Lengefeld (HENRIETTE CONFURIUS), ihre schüchterne Schwester, träumt von einem Gatten. Sie sind ein Herz und eine Seele, auch dann noch, als Friedrich Schiller (FLORIAN STETTER) in ihr beider Leben tritt…

Quelle: PM