Regie & Drehbuch: Hossein Amini

mit Viggo Mortensen, Kirsten Dunst, Oscar Isaac u.a.

Kinostart: 29. Mai 2014 im Verleih von STUDIOCANAL

Das Ehepaar Chester und Colette MacFarland (gespielt von Viggo Mortensen und Kirsten Dunst) gönnt sich im Film DIE ZWEI GESICHTER DES JANUARS eine Auszeit von der hektischen New Yorker High-Society der 60er Jahre und unternimmt eine Reise durch die malerischen Landschaften Südeuropas. Ihre Reise beginnt im sonnigen Athen und führt sie über die griechischen Inseln bis nach Istanbul. Bei jeder Station nimmt die Spannung unter den Reisenden zu, erst recht als der amerikanische Reiseführer Rydal (Oscar Isaac) die harmonische Zweisamkeit durchbricht. Vor allem aber holt Chesters dunkle Vergangenheit das neu formierte Reisetrio ein und der Urlaub entwickelt sich zu einem packenden Katz- und Mausspiel, bei dem es nun nicht mehr um Erholung und Kultur, sondern plötzlich um Alles geht. Im Folgenden begleiten wir die MacFarlands auf ihrer Reise und geben Auskunft über die Stationen auf ihrem Weg.

Ausgelassen in Athen

Athen ist eine der ältesten Siedlungen und Städte Europas. In ihrem Stadtkern liegt die Akropolis: Ein Burgberg, der der Stadtgöttin Athena geweiht wurde. In der Akropolis ist der Athenatempel zu finden – er entstand zur Zeit der Herrschaft von Perikles. An diesem geschichtsträchtigen Ort startet auch die Reise der MacFarlands im Film. Während sie vergnügt auf der Anlage schlendern, ist auch der amerikanische Reiseführer Rydal zugegen, der eine Touristengruppe durch die Akropolis führt.

Als Rydal und die MacFarlands unlängst später ins Gespräch kommen, verabreden sie sich für einen Flohmarktbesuch in der malerischen Altstadt von Athen am nächsten Tag. Collette fühlt sich sichtlich wohl, als Rydal sie zum Kauf eines antiken Armreifs in Schlangenform ermutigt. Dieses Armband ist es auch, das die drei Amerikaner für eine längere Zeit verbinden wird. Als Colette den Schmuck nach einem gemeinsamen Abendessen im Taxi vergisst, bringt ihn Rydal zu den MacFarlands ins Hotel zurück. Dabei macht er eine schicksalhafte Entdeckung, die die drei zur Flucht zwingt…

Zufluchtsinsel Kreta

Die erste Station ihrer Flucht ist die traumhafte Insel Kreta, auf der sie warten, bis ihre gefälschten Pässe fertiggestellt werden. Kreta, die größte und zugleich am südlichsten gelegene griechische Insel soll selbst im Kontext einer Flucht zu ihrem Namen gekommen sein: Angeblich ist der Gottkönig Amun mit seiner Geliebten Idaia hierhin geflohen. Die Nymphe und ihr Zufluchtsort wurden demnach anschließend in Krete, zu Deutsch Kreta umbenannt.

Hoffnung in Heraklion

Größte Stadt dieser traumhaft schönen Insel ist Heraklion. Bekannt und berühmt sind vor allem die zahlreichen Bauten, die in der venezianischen Zeit entstanden, wie etwa die Stadtmauer, oder auch die beeindruckende, im Renaissancestil erbaute, Loggia. Ein geschichtsträchtiger Ort, der eigentlich wie für die kulturfreudigen MacFarlands gemacht zu sein scheint – wenngleich sie dort nicht ganz freiwillig stranden. Sie sind gezwungen eine Nacht in Heraklion im Freien zu verbringen – und jeder der drei geht mit der immer bedrohlicher werdenden Situation anders um.

Zerrissen in Chania

Von Heraklion aus gelingt dem amerikanischen Trio die gemeinsame Flucht in die entlegene und verschlafene kretische Kleinstadt Chania, die architektonische Meisterwerke unterschiedlichen kulturellen und historischen Ursprungs in sich versammelt. Während Chester von den Turbulenzen der Reise erschöpft ins Bett fällt, verbringen Colette und Rydal einen ausgelassen Abend in der Stadt – allerdings nicht ohne Folgen! Für Rydal und die mittlerweile polizeilich gesuchten MacFarlands spitzt sich die Situation mehr und mehr zu. Je enger die drei aus der Not ihrer Flucht heraus aneinander gebunden werden, desto größer wird auch ihr gegenseitiges Misstrauen. Letztlich führt sie ihr Weg weiter Richtung Knossos.

Schicksalhaftes Knossos

Dort angekommen zieht sich die Schlinge um die drei Flüchtenden immer weiter zu. Passend zur historischen Stadt, denn hier soll der Minotaurus zum Leben erweckt worden sein. Diese ungeheure Gestalt, halb Mensch, halb Stier, verschlang gerne Menschen, weshalb man ein magisches Labyrinth bauen ließ, aus dem der Minotaurus nie entkommen sollte. In DIE ZWEI GESICHTER DES JANUARS winden sich auch für Rydal, den neuen Gefährten der MacFarlands, in Knossos die Wege. Je weiter er mit dem amerikanischen Paar geht, desto aussichtsloser wird auch sein Vorhaben sich von ihnen loszusagen.

Letztendlich wird Knossos für das gesamte Reisetrio zum schicksalhaften Ort. Und auch wenn die Stadt nicht die letzte Station auf ihrer Flucht sein wird, soll der weitere Weg offen gelassen werden: Denn umso mehr der Film von Station zu Station an Spannung zunimmt, umso spektakulärer stellt sich auch das Finale dar, das, soviel darf verraten werden, im turbulenten Istanbul seinen Höhepunkt findet.

Wer also Lust bekommen hat, mit Rydal und dem ungewöhnlichen Ehepaar MacFarland ab dem 29. Mai einen ausgedehnten Ausflug durch die Zeit und Griechenland zugleich zu unternehmen, dem kann vor allem eines versprochen werden: Unglaubliche Bilder und Spannung pur in einem packenden Noir-Thriller! Deshalb bleibt nur noch eines zu Wünschen: Gute Reise und starke Nerven!

DIE ZWEI GESICHTER DES JANUARS ist das Regiedebüt von Hossein Amini, der mit den Drehbüchern zu „Drive“ und „Snow White and the Huntsman“ bereits Aufsehen erregte, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Patricia Highsmith. Für sein Drehbuch zu „Die Flügel der Taube“ war Amini für einen Oscar nominiert. Marcel Zyskind („28 Tage später“, „Dancer in the Dark“) hat für Highsmiths unheimliche und abgründige Geschichte kongeniale Kinobilder gefunden. Golden Globe Nominee Kirsten Dunst („Spider-Man 1-3“, „Melancholia“) und Oscar Nominee Viggo Mortensen („Der Herr der Ringe Triologie“, „The Road“) spielen das charismatische US-Ehepaar Colette und Chester MacFarland. Oscar Isaac („Inside Lleywn Davis“, „Drive“) brilliert in der Rolle des Rydal.

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Quelle: PM