Menschen werden oft danach beurteilt, ob sie „authentisch“ oder „glaubwürdig“ sind, dabei lügen sie laut aktueller Studien durchschnittlich mindestens zwei Mal am Tag aus den unterschiedlichsten Gründen. Das Streben nach der Wahrheit ist tief verwurzelt im amerikanischen Rechtssystem und bildet das zentrale Thema in THE WHOLE TRUTH – LÜGENSPIEL. Regisseurin Courtney Hunt, die mit ihrem Debütfilm „Frozen River – Auf dünnem Eis“ bereits für einen Oscar nominiert war, geht in ihrem packenden Gerichtsthriller sogar noch einen Schritt weiter und widmet sich der Frage, wie Gerechtigkeit und Wahrheit sowohl aus der juristischen als auch aus der moralischen Perspektive definiert werden. Denn wenn jede Antwort eine unerwartete und verstörende Frage aufwirft, verschwimmen allmählich die Grenzen. Hollywood-Star Keanu Reeves („Matrix“, „John Wick“) überzeugt als hochmotivierter Anwalt, der einem Netzwerk aus Lügen gegenübersteht, in dem auch Oscar-Preisträgerin Renée Zellweger („Chicago“, „Bridget Jones‘ Baby“) und Jim Belushi („Red Heat“, „Mein Partner mit der kalten Schnauze“) involviert sind. Zahlreiche Rückblenden verdeutlichen die Beweggründe der Zeugen vor Gericht und münden in einem hochspannenden Finale, das so niemand erwartet hätte.

Inhalt

Als er seiner Freundin Loretta Lassiter (Renée Zellweger) verspricht, ihren Sohn Mike (Gabriel Basso) vor dem Gefängnis zu bewahren, nimmt Strafverteidiger Richard Ramsay (Keanu Reeves) einen sehr persönlichen Fall an. Mike wird beschuldigt, seinen Vater Boone (Jim Belushi) ermordet zu haben. Er hat die Tat sogar gestanden, spricht aber mittlerweile kein Wort mehr. Doch während des Verfahrens kommen neue Details über Boone ans Licht und es stellt sich schnell heraus, dass fast alle Zeugen etwas zu verheimlichen haben.