Cologne Game Lab der FH Köln verstärkt GAME e.V.

Der GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. und das Cologne Game Lab (CGL) der Fachhochschule Köln gestalten die Zukunft der deutschen Games-Branche zukünftig gemeinsam. Gegründet von den Direktoren Prof. Björn Bartholdy und Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth, betreibt das CGL seit 2010 Aus- und Weiterbildungsangebote sowie Forschung und Entwicklung im Bereich digitaler Spiele.

Mit dem Eintritt des CGL wächst die im GAME Verband organisierte Anzahl an staatlichen Hochschulen, zu denen u.a. bereits die Hochschule Trier, die TU Darmstadt und das Technikum Wien zählen. Hinzu kommen die im Verband seit langem organisierten privaten Bildungsanbieter MDH, Games Academy sowie die SRH Hochschule für populäre Künste. Der Neuzugang bekräftigt das Bestreben des GAME e.V., den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland für die Games-Branche zu organisieren und zu stärken. Eine gezielte Nachwuchsförderung ist hierbei ebenso wichtig wie der Fokus auf Forschung und Entwicklung. Der Aufbau eines starken Netzwerkes deutscher Bildungseinrichtungen, die sich vermehrt auch dem Thema Games widmen, ist hierbei ein wichtiger Schritt.

Thorsten Unger, Geschäftsführer des GAME e.V., begrüßt den Eintritt des CGL daher besonders: „Prof. Dr. Freyermuth und Prof. Bartholdy sind ausgewiesene Experten im Bereich der interaktiven Unterhaltung. Es ist für uns als Verband von herausragender Bedeutung, die kompetentesten Köpfe der Games-Branche aktiv in die Verbandsarbeit einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam die von ihnen vertretenen Institutionen zu stärken. Wir gewinnen durch das Cologne Game Lab nicht nur einen der größten Ausbilder für Games in Deutschland hinzu, in Person der dort handelnden Protagonisten können wir die Expertise der uns wichtigen Themen Förderung, Ausbildung und Serious Games nachhaltig ausbauen.“

Mit Spannung blickt man auch am CGL auf die Mitgliedschaft: „Die Entwicklung zukunftsweisender Studienangebote ist elementar für das nachhaltige Wachstum der Industrie. Die Vernetzung mit der Branche und unter den Hochschulen ist uns daher sehr wichtig“, erklärt Prof. Dr. Freyermuth. „Wir möchten den GAME Verband als aktive Arbeits- und Diskussionsplattform nutzen, um das Thema digitaler Spiele sowohl innerhalb der Branche als auch gesellschaftlich weiterzuentwickeln“, fügt Prof. Bartholdy hinzu.

Der GAME wird in Zukunft noch aktiver Vernetzungsangebote für die Protagonisten der Branche in Form von Arbeitskreisen und Fachgruppen anbieten, um die hier entstehenden Inhalte auf dem Wege der politischen Meinungsbildung und zur Verbesserung des Gameentwicklungsstandortes Deutschlands einzusetzen. Dies geschieht auch unter Einbeziehung des Schwesterverbandes eco e.V. und der dort betriebenen Kompetenzgruppen.

Quelle: PM