FÜNF FREUNDE 4: Spannende Fakten über das alte Ägypten!

(Quelle: Constantin Film)

Mysteriöse Amulette, 5000 Jahre alte Mumien und geheimnisvoll vermummte Gestalten – in ihrem neusten Abenteuer verschlägt es die Fünf Freunde nach Ägypten! Dieses ist ab dem 29. Januar 2015 im Kino zu sehen. Um euch den Einstieg in die Welt der alten Ägypter zu erleichtern, haben wir spannende Informationen von Hieroglyphen, über den Pyramidenbau bis hin zum Mumifizieren zusammengestellt.

 

 

 

Schriftzeichen der Ägypter: Die Hieroglyphen

Die Schriftzeichen der alten Ägypter bezeichnet man als Hieroglyphen. Die Schrift besteht aus einzelnen Symbolen, die für unsere Augen geheimnisvoll aussehen. Aber sind diese so schwierig zu entziffern? Ja, ganz einfach ist es nicht, denn es gibt einiges zu beachten. Ein Symbol kann für bestimmte Laute und Silben stehen, aber auch für ganze Worte. Zudem gibt es verschiedene Lesarten der Hieroglyphen: von rechts nach links oder von oben nach unten. Dies konnte man nur daran erkennen, in welche Richtung die Tier- oder Menschensymbole blickten.

Dank der Hieroglyphen können wir heute viel über das Leben der alten Ägypter erfahren. Von alltäglichen Dingen bis hin zu den beeindruckenden Lebensgeschichten der Pharaonen.

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Mächtige Herrscher: Die Pharaonen

Die Könige im alten Ägypten wurden Pharaonen genannt. Diese erließen alle Gesetze und hatten große Macht über ihre Untertanen. Der Pharao entschied über Krieg und Frieden, Handel, Wirtschaft und eigentlich alles, was das öffentliche Leben betraf. Die zweithöchste Stellung im Staat wurde von einem Beamten besetzte, den man Wesir nannte.

Zu Beginn der Ägyptischen Hochkultur wurde der Pharao selbst als Gott verehrt, gegen Ende sahen ihn die Menschen eher als Stellvertreter oder Sohn der Götter, der erst nach seinem Tod wieder zu einem Gott wurde.

Verehrt und bedeutsam: Die Götter

Die alten Ägypter hatten viele Götter, die alle unterschiedliche Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche hatten. Einige der bekanntesten sind der Sonnengott Re, den die Ägypter verehrten, weil die Sonne alles Leben überhaupt ermöglichte. Das göttliche Paar Isis und Osiris und ihr Sohn Horus wurden ebenfalls sehr verehrt. Horus wurde entweder mit einem Falkenkopf oder ganz als Falke dargestellt. Anubis war der Gott der Totenriten und somit für die Ägypter sehr bedeutsam. Er wurde als liegender Hund oder als Mensch mit Hundekopf dargestellt. Für ihre Götter ließen die Pharaonen Tempel erbauen, die ihnen sozusagen als Wohnung dienen sollten, wenn sie in der Menschenwelt wandelten.

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Beeindruckende Baukunst: Die Pyramiden

Ägypten ist bekannt für seine Pyramiden. Die beeindruckenden Bauwerke wurden vor 4500 Jahren errichtet. Heute stehen noch um die 80 Pyramiden. Sehr bekannt ist die Cheops-Pyramide bei Gizeh, die mit 140 Metern die höchste von ihnen ist. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die großen Bauten als Grabstätten der Pharaonen dienten. Die Pharaonen liegen in Grabkammern tief im Innern der Pyramide verborgen und mit ihnen wertvolle Schätze – die Grabbeigaben. Diese waren für die Reise ins Jenseits vorgesehen und mussten darum gut vor Grabräubern versteckt werden, die gerne Gräber plünderten und die Schätze entwendeten.

Vorbereitung für das Leben nach dem Tod: Die Mumien

Die alten Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod und dass man dafür seinen Körper im Jenseits benötigen würde. Darum mumifizierten sie ihre Verstorbenen in einer aufwendigen Prozedur. Die Organe wurden entnommen und der Leib mithilfe von Salz getrocknet. Danach wurde der Körper einbalsamiert und in mit Harz behandelte Bandagen gewickelt. Grabbeigaben wie Waffen und Schmuck wurden dazugelegt, um dem Verstorbenen das Leben nach dem Tod angenehmer zu gestalten. Noch wichtiger für ein angenehmes Leben im Jenseits war aber ein gutes Leben im Diesseits. Nach dem Glauben der Ägypter wurde nämlich das Herz gegen eine Feder der Göttin Maat aufgewogen: War das Herz genauso schwer oder leichter als die Feder, stand dem Weg ins Jenseits nichts im Weg.

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Das sind schon einige faszinierende Fakten über das alte Ägypten. Wenn ihr noch tiefer in die Welt der Mumien und Pharaonen eintauchen wollt, könnt ihr ab dem 29. Januar 2015 die Fünf Freunde im Kino sehen. Viel Spaß!

Über den Film:

Diesen Sommer steht Geschichte auf dem Ferienprogramm: Bernhard (Samuel Finzi), der Vater von Julian, Dick und Anne, organisiert eine Ausstellung zum alten Ägypten. Während einer privaten Führung ertappen George (Valeria Eisenbart), Julian (Quirin Oettl), Dick (Justus Schlingensiepen), Anne (Neele Marie Nickel) und Timmy, der Hund, einen Einbrecher, der sich an einer über 5000 Jahre alten Mumie zu schaffen macht. Der Einbrecher kann fliehen, aber in der Mumie finden die Fünf ein Goldamulett, das einst „Tutalun I.“ gehörte – dem legendären, allerersten Pharao, dessen unbezahlbare Schätze verschollen sind. Das Amulett weist auf Tutaluns verborgene Pyramide hin. Gemeinsam mit Bernhard und seiner ägyptischen Kollegin Elena (LUCIE HEINZE) fliegen die Fünf Freunde nach Kairo, um dem Leiter des Instituts für Altertum, Farouk (Mehmet Kurtulus), den Fund zu übergeben. Plötzlich wird Bernhard jedoch verhaftet! Ihm wird vorgeworfen, das Amulett gestohlen und durch ein Imitat ausgetauscht zu haben. Für die Fünf Freunde ist klar: Sie müssen den wahren Täter und das echte Amulett finden, um Bernhards Unschuld zu beweisen. Gemeinsam mit dem sympathischen Taschendieb Auni (Omid Memar) machen sie sich auf die Suche und geraten einem korrupten Geheimbund in die Quere. Die Spur führt sie schließlich ins „Tal der Schlangen“ inmitten der Wüste, wo sie in eine Falle gelockt werden. Schaffen es die Fünf Freunde, sich zu befreien und Bernhard vor einer langjährigen Gefängnisstrafe zu bewahren?

FÜNF FREUNDE 4, eine Produktion der SamFilm von Andreas Ulmke-Smeaton und Ewa Karlström (OSTWIND, DIE WILDEN KERLE 1-5) in Koproduktion mit Constantin Film, wird erneut von Regisseur Mike Marzuk inszeniert. Die Jungstars der Filme, Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen und Neele Marie Nickel bekommen in ihrem vierten Fall Unterstützung von den Erwachsenendarstellern Mehmet Kurtulus (Tatort), Samuel Finzi (Kokowääh), Lucie Heinze (DAS HOCHZEITSVIDEO), Adnan Maral (Türkisch für Anfänger) und Pasquale Aleardi (Männerherzen …und die ganz, ganz groSSe Liebe). FÜNF FREUNDE 4 wurde gefördert von FFF Bayern, FFA und DFFF.

Quelle: PM