Skyforge verfügt über ein für MMORPGs ungewöhnliches und nicht den klassischen Regeln folgendes Klassensystem. Die Entscheidung des Entwicklers, das Klassensystem auf diese Weise umzusetzen, wurde durch die Spieler beeinflusst. Das Spielverhalten hat sich in den letzten Jahren geändert, was u.a. die Popularität von MOBA-Games zeigt. Das Genre ist schnell zum beliebtesten Typ bei Online-Games aufgestiegen und ständig werden neue Rekorde bei den Teilnehmerzahlen von Turnieren aufgestellt.

Ein spezielles Feature, das der Entwickler bei MOBAs besonders schätzt, ist, dass der Spieler keine spezifische Klasse auswählen muss. Am Anfang jedes Kampfes wählt der Spieler die Klasse, die am besten passt oder die er besonders mag. In Skyforge ist dieses Feature enthalten: der Spieler hat dauerhaft Zugriff auf alle Klassen, ohne jede Klasse einzeln hochspielen zu müssen!

Bei einem typischen MMORPG steht der Spieler gleich zu Beginn vor einer schweren Entscheidung: Spielt er einen Magier, Krieger, Bogenschützen, Dieb oder einen der vielen anderen ansprechenden Klassen. Und die Entscheidung wird noch schwieriger, wenn noch zwischen Rassen unterschieden wird und der Spieler z.B. zwischen Elfenmagier oder Menschenmagier wählen muss. Entscheidet sich der Spieler – entweder spontan oder nachdem er viele Foren-Beiträge konsultiert hat – schließlich für eine Klasse, besteht immer noch die Gefahr, dass er nach ein, zwei Monaten Spielzeit feststellt, dass ihm die Klasse doch nicht gefällt. Dafür kann es viele Gründe geben, doch das Ergebnis bleibt immer das Gleiche: Der Spieler muss erneut bei Null anfangen und einen anderen Charakter von Beginn an hoch spielen.

In der Welt von Skyforge wird der Spieler nicht vor diese erste schwierige Entscheidung gestellt. Beginnt der Spieler beispielsweise als Cyromancer, kann er nach einer halben Stunde die Klasse wechseln und als Lightbinder oder Paladin weiterspielen. Die Möglichkeit die Klasse zu verändern ist immer vorhanden und je weiter sich der Charakter entwickelt, desto mehr Klassen werden freigeschaltet.

In Skyforge sind die Klassen in verschiedene Gruppen unterteilt, basierend auf dem Level, ab dem sie zugänglich sind. Spieler haben zu Beginn Zugang zu drei verschiedenen Klassen – Lightbinder, Paladin und Cryomancer. Nach einigen Abenteuern und viele Belohnungen, werden jeweils fünf mittlere und fortgeschrittene Klassen verfügbar. Der Berserker beispielsweise ist eine mittlere Klasse und erst nach einigen Tagen Spielzeit verfügbar. Um jedoch als Gunner, eine fortgeschrittenen Klasse, zu spielen, muss der Spieler einige Wochen in die Entwicklung seines Charakters investieren.

Der Spieler kann jederzeit und überall seine Klasse wechseln, solange weder er noch seine Gruppe sich im Kampf befindet. Es ist außerdem nicht notwendig, für den Klassenwechsel zu einem bestimmten Ort zu gehen sondern kann an Ort und Stelle durchgeführt werden.

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Für viele Spieler eröffnet das Klassensystem von Skyforge neue Horizonte. Die Spieler, die bei einer einzigen Rolle bleiben und z.B. nur eine Fernkampfklasse spielen, fragen sich vielleicht, warum diese Änderung notwendig ist. Die Antwort darauf ist, dass es viele Klassen für eine Rolle gibt, aber jede Klasse eigene, spezielle Qualitäten hat. Cryomancer und Gunner sind beides Fernkampfklassen, doch sie unterscheiden sich grundlegend in den Punkten „Stil“ und „Gameplay“. Für Spieler, die Gegner aus dem Weg schießen wollen ohne anzuhalten, ist der Gunner die ideale Wahl. Wer taktische Positionskämpfe bevorzugt, der sollte einen Cyromancer aufgrund seiner Crowd-Control-Fähigkeiten nutzen. Ein Lightbinder ist nicht bloß eine Schadensklasse, sondern auch eine perfekte Unterstützungsklasse mit zusätzlichen Schutzfertigkeiten. Nahkampfklassen können sich ebenfalls stark voneinander unterscheiden: Der Paladin ist ein Nahkämpfer, der viel Schaden mit einem Fokus auf einzelne Ziele austeilt. Ein Berserk wird sich dagegen im Kampf mit mehreren Gegnern wohlfühlen, weil seine Fertigkeiten auf Flächenschaden ausgerichtet sind. Die Spieler werden bei dieser Fülle an Variationen auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen: In der Entwicklung dieser und anderer Klassen werden sie nach und nach eine Rolle meistern und die Kunst des Nah- oder des Fernkampfes meistern.

Natürlich ist möglich, seinen Charakter auf das Maximallevel zu bringen und dabei nur eine einzige Klasse zu spielen. Der Spieler kann aber auch Klassen weiterentwickeln, die andere Rollen in einer Gruppe einnehmen. In vielen MMORPGs haben Gruppen das Problem, dass Spieler eine bestimmte Rolle übernehmen müssen („Dringend Tank gesucht!“).

In diesen Fällen kann es Stunden dauern, bis die spezielle Rolle gefunden und das Abenteuer gestartet werden kann. In Skyforge ist das Risiko, eine spezielle Rolle nicht zu finden sehr gering – aller Wahrscheinlichkeit nach wird jemanden in der Freundesliste oder der Gruppe die geforderte Klasse bereits freigeschaltet und entwickelt hat. Selbst wenn nicht, dauert es nur wenige Minuten z.B. zum Paladin zu werden und die ersten Fähigkeiten freizuschalten. Das Klassenwechselsystem ist so konzipiert, dass bei einem erstmaligen Wechsel die neue Klasse genauso weit entwickelt ist, wie die bisherige Klasse. Das ist möglich, weil die Hauptattribute mit dem Charakter und nicht mit der Klasse verknüpft sind. Mehr dazu im Artikel zum Ascension Atlas.

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Oft ist es in einem Dungeon der Fall, dass der Boss die komplette Gruppe ohne Probleme besiegt und Änderungen an Taktik oder Buffs keine dramatische Änderung herbeiführen. Nach einigen weiteren fehlgeschlagenen Versuchen entscheiden sich die Spieler dann zumeist, den Dungeon mit leeren Händen zu verlassen und später noch einmal zurückzukommen.

In Skyforge eröffnet das Wechseln der Klasse dutzende neuer Strategien sowohl in Raid-Instanzen als auch gegen ganz normale Gegner. Hat ein Boss eine hohe Resistenz gegen Fernkampfattacken, können Spieler die Klasse zu einem Paladin oder Berserker wechseln und im Nahkampf Schaden verursachen. Teamwork sowie Klassenwechsel kann das Ergebnis des Kampfes zu den eigenen Gunsten entscheiden.

Taktieren ist auch im PvP wichtig. Neben den offensichtlichen Vorteilen darf man nicht die strategische Basis bei einem Klassenwechsel vergessen. Während des Kampfes in der „Ring of Immortals“ Arena müssen die Spieler strategisch wichtige Punkte einnehmen. Um einen Gegner aus dem besetzten Gebiet zu vertreiben, eignet sich ein Gunner oder Lightbinder. Um die Kontrolle über einen Punkt jedoch zu behalten, benötigt man eine andere Kombination – z. B. Berserker und Lightbringer. Teamwork und Einfallsreichtum spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. In Skyforge gibt es darum keine guten und keine schlechten Klassen für PvP – über Sieg oder Niederlage entscheiden allein die Fähigkeiten des Spielers!

Dem Spieler sollte in Skyforge immer bewusst sein, dass er jederzeit die Klasse wechseln kann und sich dadurch sein Spielerlebnis erweitert. Taktieren im PvP und in Raid-Instanzen, ein vielschichtiges Gameplay und die Freiheit der Charakterentwicklung ist durch die Möglichkeit, die Klasse jederzeit wechseln zu können, möglich.

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Quelle: PM