Wer sich zurückerinnert, weiß vielleicht noch, dass wir im September letzten Jahres einen Testbericht zu dem Construction Simulator veröffentlicht haben. Seither wurden regelmäßig neue Updates und DLCS veröffentlicht wie beispielsweise neue Fahrzeuge oder auch die Möglichkeit, einen Flughafen zu errichten. Auf der gamescom hatten wir bereits die Chance, uns das inzwischen erschienene neue DLC „Spaceport Expansion“ zeigen zu lassen. Wir haben uns das DLC natürlich genauer angeschaut, um euch einen Überblick gewähren zu können, was euch hier erwartet!
Eine neue Karte erwartet euch
Im Hauptspiel konnten wir bereits viele Missionen sowohl auf der Europa als auch auf der Nordamerika-Karte erleben. Mit der Spaceport Expansion führt uns das Spiel nun nach Südamerika. Diese Karte ist, wie es einem das Spiel auch mitteilt, eher für erfahrene Spieler geeignet. Dies liegt unter anderem daran, das bei den zwei anderen Karten dem Spieler mithilfe von Tutorials die Steuerung der Maschinen und des Spiels selbst beigebracht wird, was in Südamerika nicht der Fall ist.
Unser neuer Auftraggeber hier ist ein Unternehmen, welches sich auf das Weltall spezialisiert hat und einen Weltraum-Bahnhof errichten möchte. Da ihr ursprüngliches Unternehmen abgesprungen ist, haben sie sich nun an uns gewendet und wir sollen diesen Auftrag übernehmen. Wir haben für das komplette DLC rund 50 Stunden benötigt, allerdings geht dies vermutlich auch schneller.
Neue Kampagnen-Auftraäge
Wie es auch bei den alten Karten der Fall ist, werden die Missionen in verschiedene Kampagnen untergliedert. In diesem Fall lauten diese beiden „Technologie und Wissenschaft“ sowie „Wirtschaft und Technik“. Bei Wirtschaft und Technik müssen wir ein Kontrollzentrum errichten, eine Montagehalle bauen und beispielsweise einen Aussichtspunkt für die Raketen-Starts sowie den Weltraum-Bahnhof selbst bauen.
In der Technologie und Wissenschafts-Kategorie dagegen bauen wir ein sogenanntes Geodom. Hierbei handelt es sich um eine Kuppel, in der sich das Leben im All simulieren lässt. Ebenso erhalten wir den Auftrag zum Bau einer dazugehörigen Zufahrtsstraße sowie den Bauauftrag für ein gewaltiges Forschungszentrum. Zusätzlich zu den beiden größeren Kampagnen warten wieder viele kleine Nebenaufträge hinzu, die ihr optional und zum Geld verdienen bewältigen könnt. Schlussendlich muss lediglich noch die Startrampe gebaut werden und damit habt ihr das Spiel abgeschlossen.
Viele Arbeitsschritte für das große Ganze
Wie bereits bei dem Hauptspiel und den vorherigen Inhalten wartet hier eine Menge Arbeit auf den Spieler. Wobei dies auch davon abhängig ist, welchen „Schwierigkeitsgrad“ er auswählt. Je niedriger, desto weniger ist für den Arbeitsschritt zu tun. Allerdings ist selbst auf dem normalen Modus schon eine gewaltige Menge Arbeit von Nöten, um diese Aufträge zu Ende bringen zu können und uns stehen einige Hindernisse im Weg. Da die geldlichen Mittel zu Beginn begrenzt sind, empfiehlt es sich natürlich, zunächst keine Fahrzeuge zu kaufen, sondern diese anzumieten. Dafür gibt es auch auf dieser Karte ein „Autohaus“. Ebenso sind hier Betriebe für Metall, Holz oder andere Dinge zu finden, sowie die Verkaufsstelle und Ankaufsstelle für Materialien wie Sand oder Teer.
Häufig beginnen Aufträge damit, größere Löcher auszubuddeln. Mithilfe der verschiedenen Bagger geht dies mal mehr, mal weniger schnell von Statten. Der abgebaute Sand kann nun mithilfe von Kipplastern zu den Verkaufsstellen transportiert werden oder, falls man nicht unbedingt den realistischen Weg wählen möchte, mithilfe eines Quick-Sell Button im Menü sofort verkauft werden. In weiteren Schritten füllen wir vorgefertigte Blöcke oder Säulenfragmente mit Zement, transportieren mithilfe eines Krans größere Objekte wie Stahlsegmente, platzieren Kacheln arbeiten uns so Stück für Stück zum Sahnehäubchen des DLCs vor: Dem Bau der Startrampe und der dazugehörigen Rakete, welche wir mithilfe eines Krans sogar Stück für Stück zusammensetzen dürfen.
Am Ende erhält der Spieler so die Möglichkeit, dem Raketenstart live zuzusehen und sich an den Früchten seiner Arbeit zu erfreuen.
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