Comic Review – DC Rebirth Special

(Bild-Quelle: Paninishop)

Dieser Comic war einer der ersten, die von Panini diesen Jahr veröffentlicht wurden und es handelt sich gleichzeitig auch eine Special-Variante. Diejenigen, die das DC Comic Heft bereits gelesen haben, wissen bereits, dass es sich um eines der wichtigsten Comics des Jahres handeln wird. Natürlich bleibt dies dennoch abzuwarten. Ob ihr nun weiter lesen wollt, solltet ihr euch gut überlegen, da euch der ein oder andere SPOILER erwarten wird. Dies zu umgehen, würde nicht funktionieren, da man sonst kein Review dafür verfassen könnte. Daher bitten wir vorab schon um Entschuldigung.

Zunächst einmal sagen wir etwas zu dem Aussehen des Comics selbst. Es handelt sich hierbei um ein 80-seitiges Heft, welches in 2 beziehungsweise 3 verschiedenen Varianten erhältlich ist. Es gibt die Standard-Variante für 4,99€ und die Varianten A und B mit einem jeweils anders aussehenden Cover. Diese kosten ebenfalls 4,99€.

Wiedergeburt heißt, dass wir etwas zurückbringen, das wir vermisst haben

Geoff Johns, der viel in der Comic Szene verändert hat, bringt neuen Wind bei nahezu allen DC Comics rein, ohne es direkt als Reboot bezeichnen zu müssen. Genau das war ja von vielen die Befürchtung, dass DC: Rebirth ein Reboot werden wird. Hier können wir euch beruhigen, denn es ist definitiv kein solches geworden.

Der Hauptdarsteller in der Geschichte ist zunächst einmal Wally West, der wie die Fans unter euch wissen, der Pre-Flashpoint-Wally ist. Er ist zu dem Zeitpunkt in einer Speed Force gefangen und versucht natürlich, dieser zu entkommen. Das hat unter anderem den Grund, dass das Universum von einer Entität bedroht wird und all seine Freunde und allgemein alle Menschen in größter Gefahr schweben. Im Verlauf des Comics besucht er diverse alte Freunde wie Batman und Johnny „Thunderbolt“ Thunder, der allerdings mittlerweile zu einem alten Mann geworden ist. Des Weiteren beobachtet er Saturn Girl, die aus diversen Gründen bei der Polizei festsitzt und man sieht auch den Studenten Ryan Choi und Atom Ray Palmer wieder. Derweil legt sich Dr. Fate mit Blue Beetle Ted Kord an und auch Pandora und den Ur-Clark Kent begegnet man wieder. Letzterer wurde durch die Convergence in die aktuelle Realität geholt. Außerdem erlebt man mit, wie Mera von Aquaman ein Antrag gemacht wird und Barry Allen sich wieder an seinen Neffen erinnert.

Durch diese Ereignisse erfährt man viel Hintergrundwissen der DC-Kontinuität und außerdem ebnet Geoff Johns damit auch den Weg für die „Watchmen“.

Im Finale der Justice League Story „Darkseid War“ wurde schon erwähnt, dass Doctor Manhattan wieder mit von der Partie ist. In dem Rebirth Special gibt uns Geoff Johns wieder an diversen Stellen Hinweise darüber. Das Doc bereits seit den Ereignissen mit Flashpoint seine Finger im Spiel hatte, erfährt man hier beispielsweise auch. Auch das Cover lässt einiges an Spekulationsspielraum offen.