„Melting Realities“ bringen Medienwelten zusammen – Impulsreihe von GAME und eco startet am 9. Mai

Computer- und Videospiele sind heute Massenmedium und aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Doch wo kommen Technologien und Konzepte von Games sonst noch zum Tragen? Wo verschmelzen sie mit anderen Mediengattungen und welche Möglichkeiten bieten sich hierdurch?

Das will „Melting Realities“ ergründen. Initiiert und veranstaltet von GAME Bundesverband e.V. und eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. geben in insgesamt 5 Impulsen renommierte Experten aus Forschung und Wirtschaft Einblicke in verschiedene Bereiche der Medienlandschaft in Verbindung mit Games.

Den Auftakt macht am 09.05.2016 in München das Thema Transmedia. Hier dreht sich alles um die ganzheitliche Stoffentwicklung, denn Filme, Games und Bücher haben eines gemeinsam: Sie erzählen auf unterschiedlichste Art und Weise Geschichten. Auch Spielzeuge, Freizeitparks und Gegenstände unseres täglichen Lebens werden zunehmend mit Motiven und Charakteren aus erzählenden Stoffen versehen oder bilden diese nach. Was liegt daher also näher, als über eine medienübergreifende Stoffentwicklung nachzudenken?

Die Veranstaltung in der Film- und Fernsehhochschule findet im Rahmen des DOK.forum München statt und möchte Antworten auf drängende Fragen unserer medialen Zeit liefern: Warum gibt es trotzdem noch immer so wenig gelungene transmediale Stoffe? Wieso machen Spiele zu Filmen das Publikum oft nicht glücklich und warum konzipieren Profis wie Disney/Pixar ganze Themenlandschaften – und nur vordergründig zunächst Filme oder Spiele?

Gastgeber und Hosts von „Melting Realities“ sind Thorsten Unger (GAME Bundesverband) und Lars Steffen (eco Verband). Dabei kommen jeweils Experten aus Lehre, Wirtschaft und Technologie zu Wort. Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth, Gründungsdirektor vom Cologne Game Lab, gibt einen wissenschaftlichen Einblick und Ausblick auf das Thema. Benjamin Feld, Geschäftsführer der Mixtvision GmbH dokumentiert den Status Quo von Transmedia in Deutschland und, Nico Nawarra, Chief of Production bei der Experimental Game GmbH zeigt, wie Gamingtechnologie und Stoffentwicklung technologisch verschmelzen. Komplettiert wird die Runde in einer Abschlussdiskussion von Philipp Schall, Geschäftsführer der Tellux Next GmbH und stellvertretendes Vorstandsmitglied von Transmedia Bayern e.V..

In 4 Stunden voller Informationen werden ab 13:00 Uhr im Kino 1 der Hochschule für Fernsehen und Film München der Status Quo, Potentiale, Chancen aber auch Grenzen aufgezeigt.

Die Teilnahme ist mit einem Ticket für das DOK.fest München mit keinen weiteren Kosten verbunden!

Programm:

13:00 Uhr: Begrüßung & Einführung

Lars Steffen,
eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Thorsten Unger,
GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.

13:10 Uhr: Einführung: Status Quo und Perspektive von Transmedia und Games

Thorsten Unger,
GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.

13:30 Uhr: Transmedia aus der Perspektive von Wissenschaft & Lehre

Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth,
Gründungsdirektor; Cologne Game Lab

14:30 Uhr: Transmedia aus der Perspektive der Filmwirtschaft

Benjamin Feld,
Geschäftsführer; Mixtvision GmbH

15:00 Uhr: Pause & Networking

15:15 Uhr: Transmedia aus technischer Perspektive

Nico Nawarra,
Chief of Production; Experimental Game GmbH

15:45 Uhr: Podiumsdiskussion: Transmedia als Potential für die deutsche Games-Branche?

Moderation: Thorsten Unger,
GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.

Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth,
Gründungsdirektor; Cologne Game Lab

Benjamin Feld,
Geschäftsführer; Mixtvision GmbH

Nico Nawarra
Chief of Production; Experimental Game GmbH

Philipp Schall
Geschäftsführer; Tellux Next GmbH

16:30 Uhr: Questions & Answers

16:45 Uhr: Zusammenfassung & Learnings

17:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Was: „Melting Realities 1 – Transmedia“
Wann: Montag, 9.05.2016
Wo: Hochschule für Fernsehen und Film München, Kino 1, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München

Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite!

Quelle: GAME